Meine schöne Stadt Reinbek 
und Ihre Schattenseite.

Alles über die einsturz gefährdete 
Uwe-Plog-Halle und  die Sicherheit
unserer Kinder.

 Frank Regener ein besorgter Vater

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Bericht vom 07.09.2009 viel Diskutiert und nichts umgesetzt.
Bilder der geperrten Halle wegen Schneefall am 10.01.2009
Leserbrief im DerReinbeker 07.09.2009
Brief an die Fraktionen CDU,SPD, FDP, Grüne, Forum21 03.06.2009 
Brief an den Bürgermeister Bärendorf 14.05.2009
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Brief an die Politiker 14.11.2008
 
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Das Dach unserer Uwe-Plog-Halle hängt durch. Ein Klickt für die Großansicht. Ausdrucken, Lineal anlegen und wissen was los ist.

Antwort Leserbrief die Grünen

Guten Tag Herr Regener, 

Ihr Leserbrief und die zugrunde liegende Dokumentation der Sporthallen-Website erinnert die Kommunalpolitik erneut daran, dass dringender Handlungsbedarf besteht und die Sorgen betroffener Eltern eher noch wachsen. Wie Ihnen Herr Herder-Alpen (z.Zt. beruflich verhindert) bereits im Juni antwortete, nehmen wir diese Sorgen und permanent nagenden Ängste ernst.  

Als ehrenamtliche Kommunalpolitiker sind wir jedoch überfordert, wenn wir die Standsicherheit einer Halle beurteilen sollen. Per Nutzungsvertrag zwischen der TSV Reinbek und der Stadt Reinbek ist festgelegt, dass die Stadt für die bauliche Substanz und deren Funktionsfähigkeit Sorge zu tragen hat. Bei Gefahr im Verzuge ist es das laufende Geschäft der Verwaltung, die Halle vorübergehend (wie auch kürzlich bei Hagel erfolgt, was m.E. das Risikobewusstsein bzw. die Entschlossenheit der Verantwortlichen zur präventiven Gefahrenabwehr dokumentiert) oder ggf. auf Dauer zu schließen. Fachliche Grundlage für das Verwaltungshandeln bilden dabei die Prüfberichte des Ingenieurbüros für Holzbau (zuletzt vom 06.11.2008; wie auch auf Ihrer Website zu lesen). „Als Ergebnis der Überwachung vom 30.10.2008 kann ich Ihnen mitteilen, dass sich die Standsicherheit gegenüber meiner Stellungnahme vom 01.02.2007 unverändert darstellt. Unter Berücksichtigung der Nutzungseinschränkungen …(…bei Schneefall) bestehen gegen die übrige Nutzung der Sporthalle keine Bedenken hinsichtlich der Standsicherheit der Dachkonstruktion.“ Angemahnte Undichtigkeiten der Dacheindeckung wurden m.W. zwischenzeitlich behoben. Vor diesem Hintergrund ist die fortgesetzte Nutzung der Uwe-Plog-Halle bis zur nächsten Überprüfung m.E. zu verantworten.

Dies ist die eine, die sicherheitstechnische Seite der Problematik. Die andere Seite betrifft die Verantwortung der Politik für die schnellstmögliche aber eben auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vernünftigste zukünftige Hallenoption. Die Beschlusslage vom Mai 2009 wird von Ihrer Website ebenfalls dokumentiert mit dem Verweis auf die Verzögerungseffekte durch Prüfung und ggf. Ausführung der ÖPP-Variante. Z.Zt. läuft nach außerplanmäßiger Mittelfreigabe von 33.000 € vom 06.08.2009 eine Wirtschaftlichkeitsberechnung einschließlich detaillierter Kostenerfassung durch die Investitionsbank SH hinsichtlich der ÖPP-Neubauvariante. Das Ergebnis der Berechnung soll bis zu den Haushaltsberatungen im November vorliegen. Wie Herr Herder-Alpen Ihnen bereits mitteilte, eröffnet sich für unsere Fraktion bei nachgewiesener Unwirtschaftlichkeit der ÖPP-Variante erneut die Option einer Sanierung, wie sie von der GRÜNEN-Fraktion bereits zu den Haushaltsberatungen 2008 eingebracht worden war (mit ca. 1.9 Mio. € für die wesentlichen ersten beiden Bauabschnitte lagen wir deutlich unter der jetzt kalkulierten Neubausumme einschl. Abriss von 3,45 Mio. €)

Egal welche Lösung zum Zuge kommt: die Mittelbereitstellung wird aller Voraussicht nach zum nächsten Haushalt erfolgen, so dass die nächsten Umsetzungsschritte in 2010 angegangen werden können (bei Sanierung wahrscheinlich bereits erste Baumaßnahmen; bei ÖPP Gesamtverlauf bis Fertigstellung 18 Monate).

Insgesamt stellt dies ein verantwortliches Handeln der Politik dar, auch wenn wir uns ursprünglich eine andere Lösung und damit mehr mutige Entscheidungskraft für eine Sanierung gewünscht hätten. Damit wären vielen Eltern viele Sorgen erspart geblieben. Es gehört jedoch zu den bewährten Regeln der Demokratie, die Entscheidung der Mehrheit zu respektieren. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund, dass elterliche Sorge dem größten Teil der Entscheidungsträger durchaus bewusst ist und daher als Kriterium bei den Entscheidungen durchaus auch eine Rolle gespielt haben dürfte.

Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf baldige Fortschritte in der Sache

Michael Zietz

Schönningstedter Str. 104

21465 Reinbek